Schweizer Cloud für Arztpraxen: Patientendaten in der Schweiz halten.
Für Arztpraxen, Gruppenpraxen und Therapiepraxen, deren Mail, Dateien und Kalender heute bei Microsoft 365 oder Google Workspace liegen. Ich führe den Wechsel zur Schweizer Cloud von Infomaniak durch – von der Bestandesaufnahme bis zur Schulung Ihres Teams, ohne den Praxisbetrieb zu unterbrechen. Gesundheitsdaten liegen danach in Schweizer Rechenzentren, unter Schweizer Recht.
Offizieller Infomaniak-Partner und Reseller seit August 2025
office2swisscloud.ch ist ein Einzelunternehmen. Sie sprechen primär mit mir, ich führe das Projekt, koordiniere alle Drittbeteiligten, und die Technik, auf der Ihre Daten danach liegen, gehört Infomaniak – nicht mir und keinem Konzern in den USA.
Was in Ihrer Praxis liegt
Patientendaten sind der heikelste Teil. Sie liegen oft im selben System wie alles andere.
Patientendossiers, Befunde und Berichte enthalten Daten über die Gesundheit. Das Datenschutzgesetz zählt sie zu den besonders schützenswerten Personendaten (Art. 5 Bst. c DSG), und sie fallen unter das ärztliche Berufsgeheimnis nach Art. 321 StGB. Daneben stehen Terminkalender, Abrechnung und die Daten Ihres Teams.
Die IT, in der das alles liegt, ist in vielen Praxen gewachsen, nicht geplant: eingerichtet bei der Eröffnung, ergänzt, wenn etwas fehlte. Wer welche Zugriffe hat, ist oft nicht mehr genau bekannt. Ein Wechsel ist die Gelegenheit, das zu ordnen.
Wo die Daten heute liegen
Nicht der Standort des Servers entscheidet, sondern das Recht, dem der Anbieter untersteht.
Microsoft und Google betreiben Rechenzentren in Europa, und für viele Kunden liegen die Daten auch dort. Entscheidend ist etwas anderes: Beide sind Unternehmen mit Sitz in den USA. Der US CLOUD Act von 2018 verpflichtet sie, Daten auf Anordnung von US-Behörden herauszugeben – unabhängig davon, in welchem Land der Server steht. Das ist kein Vorwurf an die beiden. Es ist ihre Rechtslage.
Für eine Praxis heisst das: Auf Patientendaten kann eine Behörde zugreifen, die nicht an das Schweizer Berufsgeheimnis gebunden ist. Ein Schweizer Anbieter ohne Muttergesellschaft in den USA unterliegt diesem Gesetz nicht. Für ihn gilt das Schweizer Recht.
Was wechselt, was bleibt
Migriert wird die Office-Schicht. Praxissoftware bleibt – oder zieht auf Wunsch mit.
| Wechselt zu Infomaniak | Bleibt – oder zieht auf Wunsch mit |
|---|---|
| E-Mail samt Ordnerstruktur (kMail) | Praxissoftware: bleibt beim Hersteller oder wechselt auf einen Server bei Infomaniak |
| Dateien und Ablage (kDrive) | Abrechnungs- und Buchhaltungssoftware: bleibt oder wechselt den Server, wie oben |
| Kalender und Kontakte | Online-Terminbuchung Ihres Anbieters |
| Videokonferenzen (kMeet) | Ihre E-Mail-Adressen – sie ziehen mit um |
| Chat im Team (kChat) | Der Praxisbetrieb während der Migration |
Praxissoftware: bleiben oder mitziehen
Entscheidend ist, wo die Software heute läuft. Betreibt der Hersteller sie selbst und Sie nutzen sie im Browser, bleibt sie normalerweise dort. Läuft sie auf einem eigenen oder gemieteten Server, kann sie – sofern der Hersteller das unterstützt – auf einen Server bei Infomaniak umziehen. Dann liegen auch diese Patientendaten in der Schweiz. Ob das sinnvoll ist, klären wir in der Bestandesaufnahme; den Umzug koordiniere ich mit dem Hersteller.
Vertrag zur Auftragsbearbeitung
Wer Personendaten durch einen Dritten bearbeiten lässt, braucht dafür eine vertragliche Grundlage (Art. 9 DSG). Infomaniak stellt dafür eine Vereinbarung zur Datenverarbeitung bereit. Sie schliessen sie mit Infomaniak ab; ich sorge dafür, dass sie abgeschlossen und bei Ihren Unterlagen abgelegt ist.
Aufräumen gehört dazu
Der Wechsel ist der Moment, in dem Konten, Zugriffe und Ablagen geordnet werden. Konten ohne erkennbaren Zweck verschwinden, Zugriffe werden pro Person neu vergeben. Danach weiss Ihre Praxis, wer worauf zugreift – und kann es belegen.
Wie ich arbeite
Persönlich, auf Deutsch, aus der Ferne. Und mit klaren Grenzen.
Am Anfang stehen eine Bestandesaufnahme und Abstimmungsgespräche mit den Verantwortlichen: welche Dienste im Einsatz sind, wie viele Menschen damit arbeiten, wo die Daten liegen und wie viel es davon gibt. Daraus entstehen ein Konzept und eine verbindliche Offerte.
Die Migration selbst läuft im Hintergrund, auf Wunsch abends oder am Wochenende. Ihre Praxis arbeitet währenddessen normal weiter. Zum Schluss schule ich Ärztinnen, Ärzte und Praxisteam – an Ihren eigenen Postfächern und Ablagen. Danach bin ich weiter erreichbar.
Was ich nicht mache: Ich installiere keine Hardware, arbeite nicht vor Ort und installiere keine Software auf Systemen ausserhalb von Infomaniak. Ihre Praxissoftware bleibt in der Hand ihres Herstellers – ob sie dort bleibt oder auf einen Server bei Infomaniak zieht, koordiniere ich mit ihm.
Wie eine Migration abläuft und wie lange sie dauert, steht ausführlich auf der Seite Der 5-Schritte Migrationsprozess. Was sie kostet, finden Sie unter Cloud Migration Kosten Schweiz – inklusive Rechner.
Das Fundament: Infomaniak
Sie sprechen mit mir. Die Technik dahinter betreibt ein Schweizer Unternehmen seit 1994.
Infomaniak ist ein unabhängiges Unternehmen mit Sitz in Genf, 1994 gegründet und mehrheitlich im Besitz seiner Mitarbeitenden. Es plant, baut und betreibt seine Rechenzentren in der Schweiz selbst; die Daten seiner Kunden werden ausschliesslich in der Schweiz gehostet und verarbeitet.
Für Ihre Praxis heisst das: Mail, Dateien, Kalender, Videokonferenzen und Chat kommen aus einer Hand, der kSuite. Ihr Abonnement schliessen Sie direkt mit Infomaniak ab, wie heute mit Microsoft oder Google. Ich richte ein, migriere und schule – die Infrastruktur gehört Ihnen und Infomaniak, nicht mir.
Worauf Praxen bei einer Schweizer Cloud achten
Gesundheitsdaten verlangen mehr als einen Server in der Schweiz.
Im Gesundheitswesen gelten strengere Regeln als in den meisten Branchen: Patientendossiers, Befunde und Berichte sind besonders schützenswerte Personendaten und fallen unter das Berufsgeheimnis. Eine Cloud verbietet das nicht – die Praxis muss aber belegen können, dass die Vertraulichkeit vertraglich und technisch gesichert ist. Für eine Schweizer Cloud für Arztpraxen heisst das konkret: sechs Punkte, die vor dem Wechsel geklärt sein müssen.
Anwendbares Recht und Sitz des Anbieters
Ein Anbieter mit Sitz in der Schweiz und ohne Muttergesellschaft in den USA untersteht dem Schweizer Datenschutzgesetz, nicht dem US CLOUD Act. Der Serverstandort allein genügt nicht – entscheidend ist, wessen Recht für den Anbieter gilt.
Vertrag zur Auftragsbearbeitung
Die vertragliche Grundlage nach Art. 9 DSG regelt, was der Anbieter mit den Daten Ihrer Patientinnen und Patienten tun darf und was nicht. Infomaniak stellt sie bereit; sie gehört zu Ihren Praxisunterlagen.
Zugriffe nach Rolle
Ärztin, Arzt, MPA und Sekretariat sehen, was sie für ihre Arbeit brauchen – nicht mehr. Ablagen und Postfächer werden pro Person und Rolle freigegeben, Zwei-Faktor-Anmeldung gilt für jedes Konto. Wer worauf zugreift, ist danach belegbar.
Schutz vor Cyberangriffen
Die meisten Angriffe auf Praxen beginnen mit einem gestohlenen Passwort. Zwei-Faktor-Anmeldung, getrennte Konten statt geteilter Logins und ein Gerät, das bei Verlust sofort vom Konto getrennt wird, schliessen die häufigsten Lücken.
Datensicherung und Ausstieg
Sicherungen beim Anbieter, dazu eine eigene Kopie der Praxisablage ausserhalb der Cloud. Und vor dem Einstieg die Frage, wie Sie wieder herauskommen: in welchem Format, in welcher Frist, mit welcher Löschung beim Anbieter.
Praxissoftware und Support
Die Praxissoftware bleibt beim Hersteller oder zieht auf einen Server bei Infomaniak; die Office-Schicht wechselt in die kSuite. Für beides gibt es einen Ansprechpartner, der Ihre Arztpraxis kennt – und der nach der Migration erreichbar bleibt.
Wie eine Migration abläuft und wie lange sie dauert, steht ausführlich auf der Seite Der 5-Schritte Migrationsprozess. Was sie kostet, finden Sie unter Cloud Migration Kosten Schweiz – inklusive Rechner.
Was Praxen mich fragen
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«Ist Microsoft 365 für eine Arztpraxis mit dem Datenschutzgesetz vereinbar?»
Nicht automatisch unzulässig. Aber Gesundheitsdaten zählen zu den besonders schützenswerten Personendaten, und Microsoft untersteht als US-Unternehmen dem CLOUD Act: Es muss Daten auf Anordnung von US-Behörden herausgeben, auch ohne Schweizer Gerichtsentscheid. Ob Sie das für Patientendaten in Kauf nehmen, entscheiden Sie. Ein Schweizer Anbieter ohne US-Muttergesellschaft nimmt Ihnen dieses Risiko ab.
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«Kann ich meine Praxissoftware weiter nutzen?»
Ja. Vom Wechsel betroffen sind Mail, Dateien, Kalender und Kontakte. Ihre Praxissoftware bleibt beim Hersteller oder zieht, wenn Sie das wünschen und der Hersteller es unterstützt, auf einen Server bei Infomaniak. Den Umzug koordiniere ich mit dem Hersteller.
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«Wo liegen die Daten nach dem Wechsel?»
In den Rechenzentren von Infomaniak in der Schweiz. Infomaniak plant, baut und betreibt diese selbst; die Daten seiner Kunden werden ausschliesslich in der Schweiz gehostet und verarbeitet.
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«Was ist der Unterschied zu einem direkten Infomaniak-Abonnement?»
Das Abonnement schliessen Sie ohnehin direkt mit Infomaniak ab. Ich übernehme, was ein Abonnement nicht leistet: Bestandesaufnahme, Migration, Schulung Ihres Teams und die Koordination mit allen Beteiligten, auch mit dem Hersteller Ihrer Praxissoftware.
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«Komme ich wieder an meine Daten, wenn ich kündige?»
Ja. Mails lassen sich über die üblichen Mailprotokolle abholen, Dateien aus kDrive herunterladen. Sie sind an Infomaniak so wenig gebunden wie an jeden anderen Anbieter.
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«Eignet sich das auch für Gruppenpraxen?»
Ja. Jede Ärztin, jeder Arzt und jede Mitarbeiterin erhält ein eigenes Konto; gemeinsame Kalender, Ordner und Gruppenpostfächer werden eingerichtet. Bei mehreren Standorten migrieren wir schrittweise.
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«Wer migriert Office 365 im Gesundheitswesen in die Schweizer Cloud?»
Das ist meine Arbeit: Als offizieller Infomaniak-Partner und Reseller migriere ich Mail, Dateien, Kalender und Kontakte von Microsoft 365 (früher Office 365) oder Google Workspace zu Infomaniak – für Arztpraxen, Gruppenpraxen und Therapiepraxen. Ich führe das Projekt, stimme mich mit dem Hersteller Ihrer Praxissoftware ab und schule Ihr Team. Die Migration läuft aus der Ferne; vor Ort arbeite ich nicht.
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«Wie sicher sind Patientendaten in der Schweizer Cloud von Infomaniak?»
Die Daten liegen in Rechenzentren in der Schweiz, die Infomaniak selbst betreibt; Übertragung und Ablage sind verschlüsselt, Zugriffe werden pro Person und Rolle vergeben, Konten sind mit Zwei-Faktor-Anmeldung geschützt. Ein Zugriff nach US-Recht ist ausgeschlossen, weil Infomaniak keiner US-Gesellschaft gehört.
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«Eignet sich das auch für Therapie- und Psychotherapiepraxen?»
Ja. Für Therapie- und Psychotherapiepraxen gelten dieselben Anforderungen an Gesundheitsdaten und Berufsgeheimnis. Gerade kleine Praxen profitieren davon, dass Mail, Ablage und Kalender aus einer Hand kommen und die Vereinbarung zur Datenverarbeitung mit Infomaniak sauber abgelegt ist.
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«Was kostet der Wechsel für eine Arztpraxis?»
Das hängt von der Zahl der Personen, der Datenmenge und davon ab, ob die Praxissoftware mitzieht. Richtwerte und einen Rechner finden Sie auf der Seite «Cloud Migration Kosten Schweiz»; verbindlich wird der Preis im Angebot nach der Bestandesaufnahme. Das Infomaniak-Abonnement zahlen Sie direkt an Infomaniak.
Der nächste Schritt
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